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Gilles

Gubelmann

Works on paper

D

Meine neuesten  Arbeiten auf Papier entfalten sich im Experimentierungsfeld zwischen der Alchemie der Farben und der Magie der Naturelemente. In vielen Motiven lassen sich Anklänge an minerale Welten erkennen: sedimentartige Strukturen, Verdichtungen, Ablagerungen. Die Farbe erscheint nicht als bloßes Mittel der Darstellung, sondern als eigenständiges Material mit innerer Dynamik.

Natur erscheint hier nicht mimetisch, sondern strukturell: als Ordnungsprinzip von Schichtung, Durchdringung und Transformation.

Zentral für die Wirkung meiner Arbeiten sind die ausgeprägte Tiefe sowie die differenzierten Schattierungen, die durch einen physischen und spontanen Gestus hervorgebracht werden. Der variable Druck beim Farbauftrag erzeugt schichtartige Farbmischungen, die den Entstehungsprozess nicht verdecken, sondern sichtbar halten. Die Bilder bewahren Spuren der Bewegung – ein Festhalten von Momenten im Medium Farbe.

Die Werke sind explizit nicht durch KI generiert. Ihre Qualität liegt in der Unwägbarkeit des Materials, im Widerstand des Papiers und in der leiblichen Präsenz des künstlerischen Handelns. Damit positionieren sie sich zugleich als Reflexion auf gegenwärtige Debatten um Autorschaft, Technik und Materialität in der zeitgenössischen Kunst.

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